Perforatorligatur & Seitenastausräumung

Perforansligatur / Perforatorligatur

Sind isolierte lokale Krampfadern nach operativer Sanierung einer Stammvarikosis der Vena saphena magna oder parva durch konventionelle Stripping-Operation oder durch schonende endovasculäre Operation noch sichtbar, so ist in einigen Fällen noch eine kleine Operation, eine sogenannte Perforansligatur sinnvoll bzw. ratsam.

In diesen Fällen wird eine Unterbindung einer defekten Verbindungsvene vom tiefen zum oberflächlichen Venensystem mit Verödung von Seitenastvenen durchgeführt. Diese Operation wird auch als Perforatorligatur bezeichnet. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und dauert kaum länger als 5 bis 10 Minuten. Ein solcher Eingriff ist bei entsprechenden Befunden effizienter als eine reine Verödungsbehandlung, da hier die kosmetischen und funktionellen Therapie-Ergebnisse im Vergleich zu einer ausschließlichen Verödungsbehandlung deutlich besser sind.

Fachartikel von Dr. med. Thomas Weiler

Dr. med. Thomas Weiler

Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Phlebologie

Fachwissen:

  • Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
  • Seit Januar 2005 niedergelassen als Gefäßchirurg in Pforzheim
  • 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie und Phlebologie
  • Ausbildungsermächtigung Fachgebiet Phlebologie
  • Endovenöse Therapieverfahren (ELVeS Radial Laser, Venefit/VNUS closure fast, Celon-Verfahren/RFITT)
  • Nationale und internationale Vorträge
  • Fortbildungszertifikat Phlebologie
  • Weiterbildungsermächtigung Phlebologie

Mitgliedschaften:

  • Berufsverband der deutschen Chirurgen (BDC )
  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie ( DGG )
  • Deutsche Gesellschaft für Phlebologie ( DGP )
  • Berufsverband der Phlebologen (BVP)
  • Mitglied im Vorstand des Berufsverbandes der Phlebologen
  • American Vein & Lymphatic Society
  • Mitglied im Vorstand AG Endovenöse Therapieverfahren, (DGP)
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