Kostenübernahme Lasertherapie Krampfadern

Das endovenöse Laserverfahren hat die konventionelle Venenoperation abgelöst.

Der Therapietransfer bei der Behandlung von Krampfadern / Stammvarikosis, Rezidivvarikosis hat sich allerdings erst in den letzten Jahren bei den Kostenträgern (Krankenkassen) durchgesetzt. Voraussetzung für eine Behandlung sind bestimmte definierte klinische Kriterien mit Beschwerden und ein im Ultraschall relevanter Befund. Diese Kriterien müssen bei einer klinischen Untersuchung dokumentiert werden. Bei entsprechender Indikation übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten für die Behandlung.

Die Kostenübernahme mit den gesetzlichen Krankenkassen ist im Rahmen von Selektivverträgen (sog. integrierte Versorgung) geregelt. Hierfür können Facharztzentren bei entsprechender Kompetenz eine Abrechnungserlaubnis beantragen. Anschließend wird die Erstattung dieser Leistung über Managementgesellschaften abgewickelt (IVM plus, NAO/KRS medical experts, Micado Health Care, Medical networks, Rebekka, Phlebologicum). Für Patienten der AOK Baden-Württemberg ist die Kostenerstattung im Rahmen der KV Honorarvergütung geregelt. So entstehen Ihnen für die Laserbehandlung keine zusätzlichen Kosten.

Von privaten Krankenversicherungen werden die Kosten für die Behandlung bei korrekter Indikation im Allgemeinen übernommen.

Einzelne Krankenkassen übernehmen die Kosten erst nach Einzelkostenanfrage, bzw. gewähren ggf. einen Kostenzuschuss, der meistens einen Großteil der Behandlungskosten deckt (z.B.: AOK Krankenkasse anderer Bundesländer, Heilfürsorge der Polizei, Bundeswehr und weitere).

Kostenübernahmeverträge mit den Krankenkassen Techniker, DAK und Barmer liegen derzeit nicht mehr vor. Diese Krankenkassen haben Sonderverträge mit wenigen einzelnen Vertragspartnern abgeschlossen. Neue Verträge mit weiteren Leistungserbringern werden von diesen Krankenkassen leider nicht mehr angeboten und sind derzeit nicht beabsichtigt. Eine Abrechnung der Lasertherapie ist mit diesen Krankenkassen für uns nicht möglich. Die Behandlung kann allerdings jederzeit problemlos über eine Privatrechnung, nach jeweiligem Aufwand und Befund, erfolgen.

Wenn Sie sich für das schonende Laserverfahren interessieren, sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen mit Informationen zu bzw. bei der Abklärung bezüglich einer Kostenübernahme. Die Vorteile der Methode sind bei entsprechender Erfahrung eindeutig: weniger Beschwerden, bessere Langzeitergebnisse, weniger Arbeitsausfallzeiten, schnellere Mobilität und weniger Kontrollen und Nachbehandlungen sowie eine schnellere Regeneration.

Fachartikel von Dr. med. Thomas Weiler

Dr. med. Thomas Weiler

Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Phlebologie

Fachwissen:

  • Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
  • Seit Januar 2005 niedergelassen als Gefäßchirurg in Pforzheim
  • 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie und Phlebologie
  • Ausbildungsermächtigung Fachgebiet Phlebologie
  • Endovenöse Therapieverfahren (ELVeS Radial Laser, Venefit/VNUS closure fast, Celon-Verfahren/RFITT)
  • Nationale und internationale Vorträge
  • Fortbildungszertifikat Phlebologie
  • Weiterbildungsermächtigung Phlebologie

Mitgliedschaften:

  • Berufsverband der deutschen Chirurgen (BDC )
  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie ( DGG )
  • Deutsche Gesellschaft für Phlebologie ( DGP )
  • Berufsverband der Phlebologen (BVP)
  • Mitglied im Vorstand des Berufsverbandes der Phlebologen
  • American Vein & Lymphatic Society
  • Mitglied im Vorstand AG Endovenöse Therapieverfahren, (DGP)
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