Celon Methode - das schonende Verfahren zur Behandlung von Krampfadern

Die Celon Methode stellt das derzeit schonendste Verfahren zur Behandlung von Krampfadern dar. Bei den modernen endovenösen OP-Verfahren wird zwischen der Celon Methode (RFITT), der monopolaren Radiofrequenztechnik (Venefit oder VNUS Closure™) und dem Laserverfahren (EVLT) unterschieden.

Der Fachbegriff für das Celon-Verfahren ist RFITT, kurz für Radiofrequenz-induzierte Thermotherapie. Durch hochfrequenten Wechselstrom an der bipolaren abgerundeten Sondenspitze wird das zu behandelnde Gewebe gezielt thermisch geschädigt. Im Falle einer Behandlung von defekten Stammvenen, welche Krampfadern verursachen, werden genau diese stauungsverursachenden Venenabschnitte mit dieser Sonde selektiv behandelt. Die zu behandelnde Vene bzw. der zu behandelte Venenabschnitt wird auf 60 bis maximal 100 Grad Celsius durch lokale und genau dosierte Applikation von Radiofrequenzenergie erhitzt. Die Sonde selbst wird dabei nicht direkt erwärmt. Eine zu starke Stromabgabe an der Sondenspitze wird dadurch verhindert, dass die Stromabgabe bei einer Erhöhung des Gewebewiderstandes automatisch kontrolliert und angepasst wird. Hierdurch kann eine zu starke Hitzeschädigung oder Verbrennung des behandelten Gewebes verhindert werden. Daher kann bei dem Celon-Verfahren auch auf eine Umspritzung der Vene mit Flüssigkeit zur Gewebeschonung, der sogenannten Tumeszenz-Anästhesie, verzichtet werden. Bei den alternativen endovenösen Verfahren Venefit oder Laser (EVLT) muss eine Umspritzung der zu behandelten Venen obligat erfolgen, um das umgebende Gewebe und die Strukturen vor Hitzeschäden zu schützen.

In unserer Praxis wird das moderne Celon Verfahren seit 5 Jahren angewendet. Für das Behandlungsergebnis ist die Erfahrung mit dieser Methode entscheidend. Als Celon Kompetenz Zentrum verfügen wir am Venencentrum Pforzheim über eine sehr hohe Fachkompetenz. Unter anderem werden regelmäßig Fortbildungen für Ärzte in der Anwendung dieser OP Methode angeboten.

Wenn Sie Fragen zur Celon Methode haben sprechen Sie uns an. Immer mehr Krankenkassen erkennen die Vorteile der endovenösen OP-Verfahren, so dass hier auch immer häufiger eine Kostenübernahme der Behandlung seitens der gesetzlichen Krankenversicherungen angeboten wird. Die Vorteile dieser schonenden Verfahren überwiegen meist so sehr, dass man vielen Patienten dieses neue und schonendste Verfahren zur Behandlung der Stammvarikosis nicht vorenthalten kann.

Nach der Operation ist nur für eine kurze Zeit das Tragen von Kompressionsstrümpfen erforderlich. Direkt nach der OP verbleibt der lokale Kompressionsverband mit Kompressionsstrumpf zunächst für mindestens 24 Stunden. Nachts können die Kompressionsstrümpfe nach 1 bis 2 Tagen ausgelassen werden, tagsüber ist das Tragen der Kompression für 1 bis 2 Wochen erforderlich, vor allem dann wenn auch größere Seitenastvenen bei dem Eingriff verödet wurden.

Intensive sportliche Betätigungen (vor allem typische Beinsportarten wie Joggen, Radfahren, Walking) sollten unserer Erfahrung nach für 3 Wochen pausiert werden.

Erfahren Sie mehr über die Celon-Methode.

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